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geschrieben von SERGEJ KERN

Quadrocopter

Mein bisheriger Weg und “Wieso habe ich eine Videodrohne?”

In meinem Ersten Jahr hatte ich drei verschiedene Quadrocopter, trotzdem bin ich ein begeisterter Flieger. Hier will ich kurz erklären wieso ich zwei mal den Quadrocopter verkauft und mir ein anderes Modell zugelegt habe. Mein Angangsbugett von 500€ habe ich inzwischen deutlich aufstocken müssen. Die Geschichte begann im Februar 2016 als ich überraschend ein besonders Angebot entdeckte.

Phantom 3 Standard

Wegen meines Bugetts von 500€ hatte ich mich schon damit abgefunden keines der viel gelobten DJI Modelle zu kaufen. Im Angebot entdeckte ich dann aber einen DJI Phantom 3 Standard für 550€ und schlug zu. Als ich den Copter bekam war ich begeistert von der Videoqualität und der Stabilität im Flug. Der Quadrocopter ist sauber verarbeitet und mit der ganzen verbauten Technik unglaublich angenehm zu fliegen. Eineinhalb Monate flog ich den Standard und hat meistens viel Spaß. Ich kaufte zwei zusätzliche Akkus und einen Transportrucksack in dem ich den Quadrocopter transportieren konnte ohne die Propeller demontieren zu müssen. Mein ursprüngliche Bugett von 500€ über hatte ich inzwischen weit überschritten, dafür aber viel Begeisterung fürs fliegen entwickelt. Lediglich mit der Bildübertragung hatte ich immer wieder Probleme, hier liegt die Schwachstelle dieses Modells. Wenn alles gut geht kann der Quadrocopter das Videosignal ca. 350m zur Fernbedienung übertragen. Häufiger hatte ich auch ab 100m Entfernung Probleme mit der Übertragung  des Signals zur Fernbedienung.  Von dort wird das Videosignal per WLAN an das Handy gesendet. Auch hier hatte ich häufiger Probleme.

Phantom 3 Advanced

Als DJI die Phantom 4 auf den Markt brachte purzelten die Preise für die Phantom 3 Reihe gewaltig. Kurz darauf funktionierte die Bildübertragung an meinem Standard gar nicht mehr. Ich hatte viel Glück und konnte den Standard zurück geben und auf den Phantom 3 Advanced upgraden. Dieser Quadrocopter nutzt eine andere Art der Signalübertragung und hat eine Reichweite von mehreren Kilometern. Durch gesetzliche Regelungen darf man sowieso kaum mehr als 400m weit vom Standpunkt weg fliegen und in diesem Bereich sind Steuer- und Videosignal unglaublich stabil. Mit dem Andvanced flog ich viele km problemlos und war unglaublich zufrieden. Häufig gehe ich Bergtouren und auf vielen hatte ich meinen Quadrocopter dabei.

Ich schleppte entweder meinen Quadrocopterrucksack in den ich dann zusätzliches Material lud, oder

meinen Bergrucksack in dem ich den Quadrocopter einpackte.  Beides ist keine optimale Kombination. Im

Quadrocopterrucksack hat wenig zusätzliche Material Platz und das Tragesystem ist zu einfach für

mehrstündige Touren. Der Tourenrucksack hat das nötige Tragesystem, jedoch blieb der Quadrocopter

weitestgehend ungeschützt.

DJI Mavic Pro

Als DJI die Mavic Pro vorstellte war ich vom ersten Moment an schwer begeistert. Ich war gerade von meinen Reisen nach Norwegen und Sizilien zurück gekommen und das Transportproblem beschäftigte mich sehr. Der faltbare Quadrocopter würde dieses Problem lösen und allem Anschein nach war sowohl die Verarbeitungsqualität wie auch die gelieferte Bildqualität so hoch, dass es sich um eine echte Alternative handeln könnte.  Das Problem an der Sache war der Preis 1200€ für den Quadrocopter ohne Tasche/Koffer und Zusatzakkus sind wahrlich nicht wenig Geld, außerdem war der Marktwert meines Phantom 3 Advanced im freien Fall. Offensichtlich hatte nicht nur ich die Möglichkeiten eines Quadrocopters den man in die Jackentasche stecken kann erkannt. Etwas in einen total übersättigten Markt zu verkaufen macht wenig Sinn und trotzdem verkaufte ich meine Phantom 3 an einen guten Bekannten zu einem Preis den ich mir wenige Wochen zuvor niemals hätte vorstellen können. Ich verschob die Pläne einen neuen SchnittPC zu kaufen und bestellte einen Mavic.
Artikel über den Phantom 3 Standard