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geschrieben von SERGEJ KERN

Mein Equipment

Kamera, Objektive und Quadrocopter

Kameras und Objektive

Ich arbeite mit einer Panasonic G70 hauptsächlich mit einem 14-140 f3.5-5.6 Objektiv. Außerdem habe ich eine 45mm f1.8 Festbrennweite. Die Kamera fotografiert gut und auch wenn mich jetzt gleich alle Fotografen schimpfen werden denke ich, dass der Unterschied in der Fotoqualität bei vielen modernen Kameras sehr klein ist. Beim Fotografieren kommt es hauptsächlich auf das Objektiv (und den Sensor) an. Und da liefert das 14-140er Objektiv erstaunlich gute Resultate bei extremer Vielseitigkeit. Die Festbrennweite ist super für Portrait und liefert trotz MFT-Sensor einen schönes Bokeh. Meine Zweitkamera ist eine Panasonic G3 mit 14-42 f3.5-5.6 plus 45-200 f3.5-5.6 Objektiven. Wenn ich die zweite Kamera benutze, dann hauptsächlich für Zeitrafferaufnahmen. Meistens fotografiert Lena mit ihr. Die Objektive sind den beiden erstgenannten aber deutlich unterlegen.

Filmen

Filmen kann ich eigentlich nur mit der G70, die aber sehr schöne Bilder liefert. Die Kamera kann UHD mit 24/30fps und FullHD mit 60fps ausgeben. Wobei für bewegte Aufnahmen aus der Hand eigentlich nur die 60fps in Frage kommen um viele der kleinen Vibrationen durch Verlangsamung (0,4x) zu kompensieren. Das 45mm f1.8 ist unstabilisiert und so ist es noch schwerer klare Videos aus der Hand aufzunehmen. Außerdem sind mir 45mm (außer für Gesichter) häufig zu nah.

MFT-Sensor

Da alle meine Kameras nur einem MFT-Sensor haben ist es sehr schwer ein schönes Bohek zu erzeugen. Am besten klappt das (bei starkem Tele), wenn das Objekt dabei sehr nahe an der Kamera ist. Für meinen Stil von Videos mag ich die weiten Aufnahmen lieber. Die Gründe wieso ich trotz dieser Nachteile Panasonic Kameras verwende sind die Größe der Ausrüstung und die angenehme Bedienbarkeit. Häufig filme/fotografiere ich in den Bergen und muss neben meiner Fotoausrüstung noch diverses Bergsteigeequipment mitnehmen. Deshalb kann/will ich keine Vollformat Ausrüstung von Canon oder Nikon mit schönen Festbrennweiten mit durch die Gegend schleppen. Die angenehme Bedienbarkeit von Panasonic Kameras kommt dann noch dazu. Viele frei belegbare Tasten erlauben es mir die Kamera so einzustellen wie ich es gerne habe. Z.B. die integrierte Zeitraffer Aufnahme (sorry Canon) ist mit einem einzigen Klick (sorry Sony) zu erreichen und sofort startklar. Ich habe einen Artikel darüber geschrieben was ich an den Kameras von Panasonic nicht mag und wo ich Alternativen im Vollformat oder APS-C sehe. Hauptkonkurrent ist meiner Meinung nach Sony mit den unglaublich guten Kameras a6500 oder a7R III.

Quadrocopter

Ich hatte in meinem ersten Jahr drei Quadrocopter und bin inzwischen beim DJI Mavic Pro gelandet, wieso dass so ist schreibe ich in diesem Artikel.

Software

Nur die halbe Arbeit beim Fotografieren findet hinter der Kamera statt. Hier kommt denke ich der große Unterschied zwischen fotografieren und knipsen. Wie jeder der seine Fotos anständig bearbeitet nutze ich Lightroom. Seit 2015 sogar die Version CC bei der einem jeweils die neueste Version zur Verfügung gestellt wird. Grund für den Wechsel von Lightroom 4 war der Kauf der G70 die damals nur von CC unterstützt wurde. Zum Videoschneiden ist die Wahl des Programms nicht mehr ganz so eindeutig. Die drei großen Bearbeitungsprogramme sind Final Cut Pro X (Apple), Premiere Pro (Adobe) oder Resolve (Blckmagic Design). Nachdem ich keinen Apple Computer habe beiße ich in den sauren Apfel und zahle 30€/Monat für Premiere. Premiere ist zum schneiden von Videos in super und für die Farbbearbeitung (color grading) gut. Das Problem ist, dass die Software sehr viel Leistung im PC benötigt und meine Nvidia GT 630M (1GB) Grafikkarte dem ganzen nicht gewachsen ist. FullHD Bearbeitung geht gut und in 4K ist es definitiv unangenehm. Nach dem color grading kann ich keines der beiden Videos flüssig wiedergeben. Vor meinem Wechsel zu Premiere habe ich meine Filme vollständig im deutlich weniger anspruchsvollen Magix Video Deluxe 2016 geschnitten. Meine nächste Investition muss wegen dieser Hindernisse auch ein neuer Laptop werden. Im Moment warte ich bis die neuen Sechskernprozessoren von Intel auf den Markt (in die Leptops) kommen.